Informationen
Bibliothek
Spielwelt
Medien
Account

Willkommen in der

Schattenwelt

Eine Welt voller Abenteuer, Magie und Geheimnisse. Schreibe deine eigene Geschichte in einer lebendigen Ultima Online Welt.

Jetzt spielen

Der Herold

Was in der Schattenwelt geschieht

Automatisch verfasste Zusammenfassungen aus dem Forum-Rollenspiel

Alle Einträge im Herold →
23. September 2026 7 Ereignisse

I. De Limine Mortis - Von der falschen Vorstellung des Todes

4 Beiträge

Die Saat von Düsterhafen

Maranos van Ascheberg beobachtet in seinem Labor unter dem Kloster die Auswirkungen seiner Experimente auf Gefangene. Er wählt seine Opfer sorgfältig aus, darunter Magiebegabte und Personen mit Widerstandskraft, um ihre Reaktionen auf Dunkelheit, Feuer und andere Kräfte zu studieren. Die ersten Versuche scheitern, und die Gefangenen erfahren seltsame Veränderungen: Stille, körperliche Verformungen, Unverträglichkeit gegenüber Licht oder Flammen. Misslungene Kreaturen werden mit schwarzem Feuer vernichtet, eine Prozedur, die Maranos als "Korrektur" bezeichnet. Eine Stimme kommentiert seine Arbeit, und Maranos antwortet, dass er lerne. Die Arbeit verändert sich, die Rituale werden komplexer, und schließlich öffnet sich ein Spalt in die Dunkelheit. Eine Frau tritt hindurch, wunderschön und mächtig, und stellt eine ebenbürtige Präsenz zu Maranos dar. Sie bemerkt seine Veränderungen und deutet an, dass er gelernt hat. Sie nimmt einen Becher und trinkt mit ihm, während sich der Spalt hinter ihr schließt. Danach bleibt sie in seiner Nähe, widerspricht ihm und unterbricht seine Arbeit. Eine unbestimmte Präsenz scheint in den Schatten des Ritualraumes zurückgeblieben zu sein.

Wo kein Haus hinwill

2 Beiträge
+2
22. September 2026 8 Ereignisse

Die Saat von Düsterhafen

2 Beiträge

Auf der Suche nach Tyrael - und sich selbst

Tarion, der andere Paladin und der Priester reisen nordwärts, nachdem sie eine Insel verlassen haben. Sie hören eine Stimme und ein Wort, deren Bedeutung sie nicht kennen, aber die sie in eine Richtung weist. Sie übernachten in einer Herberge und ergänzen ihre Vorräte. In einem Dorf stoßen sie auf einen Mann, der gefesselt und beschuldigt wird, den Schrein der Gerechtigkeit bestohlen zu haben. Tarion und seine Begleiter vermischen sich unter die Dorfbewohner. Der Gefangene gibt an, das Fragment gestohlen zu haben, um lebensnotwendige Medizin für seine kranke Tochter zu kaufen. Tarion lässt das Fragment zurückbringen und veranlasst, dass der Mann seine Schuld durch Arbeit wiedergutmacht. Der Priester schlägt vor, die Tat zu berücksichtigen, die zum Diebstahl geführt hat. Tarion fordert den Mann auf, seine Tat öffentlich einzugestehen und bittet um Hilfe, bevor er erneut eine falsche Tat begeht. Schließlich kehren sie zum Schrein zurück, wo sie eine Vision von Tyrael sehen, der gefangen in Dunkelheit ist. Tarion notiert in seiner Chronik, dass Tyrael lebt und beginnt, nach dem zu suchen, was ihn gefangen hält.

I. De Limine Mortis - Von der falschen Vorstellung des Todes

Y'rahl Tquannil dokumentiert seine Forschungen zum Leben nach dem Tod. Er beginnt damit, das "vestigium vitae" zu untersuchen, eine Restordnung im Körper nach dem Tod, die er jedoch nicht für die Erklärung von Erinnerung und Persönlichkeit hält. Stattdessen muss er die Verstorbenen selbst befragen, was ihn zur Scyomantie führt. Er stellt fest, dass die Stärke der Erscheinung nicht entscheidend ist, sondern ihre Überprüfbarkeit. Bei den ersten Versuchen manifestierte sich eine schwache Erscheinung, die Fragen beantwortete und deren Angaben teilweise bestätigt werden konnten. Ein persönlicher Gegenstand des Verstorbenen schien die Reaktion zu verstärken. Y'rahl beobachtet, dass der Geist nicht an den Ort des Leichnams gebunden ist und sich von diesem distanziert. Er vermeidet es, daraus Schlussfolgerungen über Seele und Jenseits zu ziehen, betont aber die Unterscheidung zwischen dem sprechenden Selbst und dem zurückgelassenen Körper. Er stellt fest, dass der Geist sich selbst nicht mit seinem Leichnam gleichsetzt. Y'rahl formuliert ein neues Modell, in dem Leib und Geist durch eine Bindung eine Einheit bilden, die sich nach dem Tod löst. Er warnt davor, einen Leichnam zu bewegen, um den Geist zurückzurufen, oder umgekehrt. Seine nächste Forschungsphase plant den Gegenbeweis: die Untersuchung eines toten Körpers unter nekromantischer Einwirkung.

Wo kein Haus hinwill

Sarkul und Xireth, beide Sargtlin des Q'ellars, werden von ihrer Ilharess beauftragt, ein Gebiet zu erkunden, das ihnen unbekannt ist. Sie bewegen sich gemeinsam durch den Wald, achten auf Spuren und beobachten ihre Umgebung aufmerksam. Sie finden Fußabdrücke von Menschen und folgen diesen zunächst nicht direkt, sondern suchen nach weiteren Hinweisen. An einem Bach stoßen sie auf ein menschliches Lager mit drei Personen, die sie aus sicherer Entfernung beobachten. Sarkul bemerkt eine weitere, unbestimmte Bewegung im Wald, was sie dazu veranlasst, sich zurückzuziehen. Auf dem Rückweg vermeiden sie bekannte Pfade und versuchen, ihre Spuren zu verwischen. Sie kehren zum Haus Noquar zurück, um der Ilharess Bericht zu erstatten, nachdem sie festgestellt haben, dass die Oberwelt mehr Geheimnisse birgt, als sie zunächst vermuteten.

Die verlorene Reichsstadt Minoc

Im Amtszimmer des Bürgermeisters blickt Shezar in das Archiv vergangener Verwaltungen. Er entdeckt ein Abkommen, das besagt, dass die Reichsstadt Minoc abgetreten wurde, nicht durch Krieg, sondern durch einen Vertrag. Shezar betrachtet eine alte Karte und findet Minoc darauf verzeichnet. Er erkennt, dass die Abtretung möglicherweise auf einem noch älteren Abkommen beruht und beginnt, Anweisungen für die Sammlung aller relevanten Dokumente zu verfassen. Er plant, wirtschaftliche Verbindungen zu stärken, um Minoc näher an Britain heranzuführen, wobei er sich bewusst ist, dass härtere Maßnahmen eine letzte Option darstellen. Sein Ziel ist die Rückführung Minocs, idealerweise durch friedliche Mittel.

Das kalte Erbe von Krehl

Shezar besucht Celdion in dessen Schreibstube im Handelskontor des Blackrocksyndikats. Er wartet geduldig, während Celdion eintrifft, und vermeidet es, das Gespräch direkt zu beginnen. Die Atmosphäre zwischen den beiden Männern ist angespannt, anders als gewohnt. Schließlich spricht Shezar, ohne Rechtfertigung oder Umschreibung, und konfrontiert Celdion mit einem Geheimnis. Celdion reagiert gelassen und lässt Shezar seine Argumente vortragen. Shezar präsentiert Celdion Zeichnungen, die seine Forschung über die Unterschiede zwischen gewöhnlichen Untoten und solchen, die weiterhin denken können, veranschaulichen. Er erklärt seine Theorie über die Vollständigkeit der magischen Bindungen, die Wahrnehmung, Erinnerung und Willen hervorbringen. Celdion betrachtet die Zeichnungen aufmerksam und stimmt schließlich zu, sich weiteren Untersuchungen zu unterziehen, wobei Shezar ihn um seine Zustimmung bittet. Shezar akzeptiert die Bedingungen und nimmt die Zeichnungen wieder mit sich.

Wo das Licht führt

Crovax befindet sich in einem Kloster, nachdem er Thorus auf dessen Suche begleitet hat. Er hört aufmerksam zu, als Thorus von seiner Vergangenheit und dem Licht erzählt, das ihn geführt hat. Tarions Bemerkung über den Glauben, der auch dann bestehen muss, wenn die Götter nicht antworten, berührt ihn tief. Crovax erinnert sich an seine Zeit als Kleriker und Schlachtenprediger, als seine Stimme und sein Glaube ihm wichtig waren. Doch die ständigen Schlachten und Verluste hatten ihn müde gemacht und ihn dazu gebracht, seinen Glauben beiseite zu schieben. Im Kloster hilft er bei den täglichen Arbeiten, ohne auf seinen Rang zu achten. Er beobachtet die Gemeinschaft, die ohne Wunder weiterlebt und sich umeinander kümmert. Das Beten fällt ihm zunächst schwer, doch er beginnt, sich wieder mit den Wörtern zu verbinden. Er unterstützt die Kleriker und stellt fest, dass ihm vieles, was er verloren glaubte, noch immer innewohnt. In der Bibliothek findet er ein Buch mit dem Zeichen Tyraels, doch es gibt ihm keine Antworten. Crovax erkennt, dass er vielleicht nicht seinen Glauben verloren, sondern nur aufgehört hat, ihm zuzuhören. Er ist bereit, den Weg anzunehmen, ohne sofort wissen zu wollen, wohin er führt.